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Teilprojekt 2: Wildpflanzen und ihre züchterisch entwickelten Sorten

In diesem Teilprojekt untersuchen wir, ob heimische Wildstauden oder deren gezüchtete Sorten besser zur Förderung von Insekten geeignet sind. Dafür vergleichen wir beide direkt miteinander.

An drei Standorten im Rheingau haben wir Staudenbeete mit fünf Wildarten und jeweils drei Sorten pro Art angelegt. Über den Zeitraum 2024 bis 2026 erfassen wir dort die Insektenvielfalt. Zusätzlich schauen wir im letzten Jahr, wie sich weniger Gießen auf das Pflanzenwachstum auswirkt.


Was ist der Unterschied zwischen Wildpflanzen und Sorten?

Wildpflanzen mit ihren Merkmalen entstehen durch natürliche Evolution in der freien Natur. Sorten hingegen werden durch Züchtung des Menschen weiterentwickelt – etwa, um Merkmale wie Blütengröße, -form oder Farbe zu verändern. 

Im Handel lassen sich die beiden oft an der Bezeichnung erkennen: Wildarten tragen nur den deutschen/botanischen Namen (z. B. Steppen-Salbei/Salvia nemorosa), während Sorten zusätzlich einen Sortennamen in Anführungszeichen haben (z. B. Steppensalbei/Salvia nemorosa 'Adrian').

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